Die Waffen

Das Abschussgerät Granate 40 mm AG40-2

Das Abschussgerät Granate 40 mm, kurz AG40-2, ist ein einschüssiger Granatwerfer im Kaliber 40 x 46 mm der anstelle des Handschutzes an den meisten Varianten des G36 angebracht werden kann. Mit dem AG40-2 werden nicht und leicht gepanzerte Punkt- und Flächenziele in Entfernungen bis zu 350 m bekämpft. Die Waffe kann auch zum Verschießen von Leucht- und Nebelpatronen sowie nicht tödlichen Wirkmittel eingesetzt werden. Der AG40-2 befindet sich bei den Gruppen der Infanterie, den spezialisierten Kräften und den Spezialkräften des Heeres im Einsatz. Die Waffe wurde im Zuge des Programms Infanterist der Zukunft beschafft.

Fliegerfaust 2 Stinger

Die Fliegerfaust 2 Stinger wird zur Bekämpfung von niedrig fliegenden Luftzielen wie Jagdbombern und Kampfhubschraubern bis zu einer Entfernung von 6.000 m und einer Flughöhe von 2.000 m eingesetzt. Der Einsatz der Waffe erfolgt zur Raum- und Objektsicherung vor Luftangriffen. Das Waffensystem besteht aus dem Startgerät mit integriertem Flugkörper. Der Abschuss des Flugkörpers erfolgt von der rechten Schulter des Bedieners aus. Der Lenkflugkörper erreicht auf seinem Weg zum Ziel eine Geschwindigkeit von Mach 2. Das Ziel wird durch die freiwerdende Auftreffenergie und die Sprengkraft des Gefechtskopfes des Lenkflugkörpers zerstört. Bei der Fliegerfaust 2 Stinger handelt es sich um eine „Fire-and-Forget“ Waffe, einmal abgefeuert verfolgt sie selbständig das anvisierte Ziel, auch wenn dieses Richtung oder Geschwindigkeit ändert. Beim Heer waren die Truppenteile der Flugabwehrtruppe mit der Fliegerfaust 2 Stinger ausgestattet.

Gewehr G3

Das Gewehr G3 ist ein automatischer Rückstoßlader mit Rollenverschluss im Kaliber 7,62 x 51 mm. Die Waffe wird zum Bekämpfen von Zielen bis zu einer Entfernung von 300 Meter eingesetzt. Ist sie mit einem Zielfernrohr bestückt, können Ziele bis zu einer Entfernung von 600 Meter bekämpft werden. Mit dem G3 werden gezieltes Einzelfeuer oder kurze Feuerstöße abgegeben. Das Gewehr G3 befindet sich bei allen Truppenteilen des Heeres im Einsatz, 1997 begann man damit die Waffe durch das Gewehr G36 zu ersetzen, einem Gasdrucklader im Kaliber 5,56 x 45 mm.

Gewehr G22

Das Scharfschützengewehr G22 ist ein Scharfschützengewehr mit aufmontiertem Zielfernrohr mit variabler Vergrößerung (3- bis 12-fach) zur Bekämpfung von Zielen bis 800 m.Zur Bedienung werden zwei Mann benötigt, die sich aus einem Scharfschützen und einem Beobachter zusammensetzen. Der Schaft (Kunststoff) verfügt über eine klappbare Schulterstütze, wobei die Gesamtlänge der Waffe auf 99 cm verminderbar ist. In der Schulterstütze befindet sich desweiteren ein Erdsporn für eine stabile 3-Punktauflage.

Gewehr G28

Das Zielfernrohrgewehr G28 (ZF G28) ist eine halbautomatische Handwaffe (Gasdrucklader) mit Drehkopfverschluss und Magazinzuführung, im Kaliber 7,62 x 51 mm. Die Waffe ist mit einem aufmontierten Schmidt & Bender Zielfernrohr (3-20 fache Vergrößerung) bestückt, zur Bekämpfung von Zielen bis maximal 800 Metern Entfernung. Das ZF G28 ergänzt die Bewaffnung der Infanteriegruppe im Einsatz auf besonderen Befehl, um die Präzision gegen Heckenschützen und besonders gefährliche Einzelziele auf Entfernungen über 250 Meter und technische Ziele wie Optiken von Bordbewaffnungen auf Gefechtsfahrzeugen zu erhöhen. Einzelziele werden mit dem ZF G28 auf Entfernungen bis 600 Meter mit Einzelfeuer bekämpft und bis 800 Meter identifiziert und niedergehalten. Das Waffengehäuse und der Handschutz bestehen aus Stahlblech. Griffstück und Schulterstütze sind aus robustem Kunststoff gefertigt. Die grünbraune Einfärbung der Waffe und des Zielfernrohres hat sich als weltweit einsetzbare Tarnfarbe erwiesen.

Gewehr G36

Das Sturmgewehr G36 ist ein automatischer Gasdrucklader mit Drehkopfverschluss im Kaliber 5,56 x 45 mm mit dem Einzelfeuer und Feuerstöße abgegeben werden können. Alle wesentlichen Bauteile des Gewehrs mit Ausnahme des Rohres und des Verschlusses werden aus einem hochwertigen schwarzen Kunststoff gefertigt. Die Schulterstütze der Waffe ist klappbar. Neben einem Refelxvisier verfügt das G36 noch über ein optisches Visier mit dreifacher Vergrößerung. Diese Kombination erlaubt es einem mit dem G36 bewaffneten Schützen überraschend auftauchende Ziele reaktionsschnell in kürzester Zeit sicher zu bekämpfen sowie Ziele in größerer Entfernung mit hoher Treffsicherheit auszuschalten. Die Handfeuerwaffe befindet sich bei allen Truppenteilen des Heeres im Einsatz. Varianten der Waffe wie das G36K A2 werden von den spezialisierten Kräften und den Spezialkräften eingesetzt.

Gewehr G82

Beim Scharfschützengewehr G82 handelt es sich um ein Gewehr mit großer Reichweite im Kaliber 12,7 x 99 mm. Mit dem halbautomatischen Rückstoßlader können Ziele bis zu einer Entfernung von 1.800 Meter mit gezieltem Einzelfeuer bekämpft werden. Das Gewehr wird gegen technische oder gut geschützte Ziele eingesetzt, wie zum Beispiel leicht gepanzerte Fahrzeuge oder feindliche Kräfte in gut ausgebauten Stellungen. Aufgrund seiner großen Reichweiten kommt das G82 immer dort zum Einsatz, wo das Gewehr G36 und das Scharfschützengewehr G22 an ihre Leistungsgrenzen stoßen. Die Waffe wird auch im Rahmen der Munitionsbeseitigung und Minenräumung aus sicherer Entfernung eingesetzt. Zur Ausstattung der Waffe gehört ein Zielfernrohr mit variabler Vergrößerung (6-24 x 72) und ein klappbares, in der Höhe verstellbares Zweibein.

Granatmaschinenwaffe 40 mm

Die Granatmaschinenwaffe 40 mm, kurz GraMaWa, ist eine automatische Unterstützungswaffe im Kaliber 40 x 53 mm. Mit dem automatischen Rückstoßlader können ungepanzerte und leichtgepanzerte Bodenziele bis zu einer Entfernung von 1.500 Metern mit gezieltem Einzelfeuer oder kurzen Feuerstößen bekämpfte werden. Zur Ausstattung der Waffe gehören ein Reflexvisier mit beleuchtbaren Strichbild und Notvisier. Die Granatmaschinenwaffe wird in der Regel abgesessen auf einem Dreibein eingesetzt. Ein aufgesessener Einsatz unter anderem auf dem Transportpanzer 1 Fuchs und dem Einsatzfahrzeug Spezialisierte Kräfte (ESK) Mungo ist möglich. Montiert in Waffenstationen dient die Granatmaschinenwaffe als Fahrzeugbewaffnung, zum Beispiel beim Spähwagen Fennek und dem Gepanzerten Tranzportkraftfahrzeug (GTK) Boxer. Die Granatmaschinewaffe ist luftverlastbar und kann mit dem Fallschirm abgesetzt werden. Die Besatzung der Granatmaschinewaffe besteht aus drei Soldaten: dem Richtschützen, dem Ladeschützen und dem Truppführer. Ein Einsatz auf Booten oder in Hubschraubern ist ebenfalls möglich.

Granatpistole 40 mm AG-40-1A1

Die Granatpistole 40 mm AG40-1A1 ist ein Einzellader mit Kipprohrverschluss, mit dem Patronen im Kaliber 40 x 46 mm verschossen werden. Mit ihr können Einzelziele und Gruppen von Zielen auch hinter Deckungen bis zu einer Entfernung von 350 m mit Spreng-Splitter-, Hohlladungs-, Aufschlags-Impuls- und Reizstoffmunition bekämpft werden. Die Granatpistole 40 mm AG40-1A1 befindet sich bei den Infanteriekräften und anderen Kampftruppen des Heeres im Einsatz. Sie wird von einem Soldaten als Sekundärwaffe, zusätzlich zu seinem Gewehr oder einer anderen Waffe geführt.

Maschinengewehr Kaliber .50

Das Maschinengewehr Kaliber .50 ist ein vollautomatischer Rückstoßlader im Kaliber 12,7 x 99 mm, das in Waffenstationen und auf Drehringlafetten von Fahrzeugen wie dem Aufklärungs- und Gefechtsfahrzeug (AGF) Serval des Kommando Spezialkräfte zum Einsatz kommt. Das Maschinengewehr Kaliber .50 befindet sich auch auf Schiffen der Deutschen Marine im Einsatz. Mit dem Maschinengewehr (MG) können Einzel-, Gruppen- und Flugziele sowie leicht gepanzerte Fahrzeuge in Entfernungen bis zu 1.800 m bekämpft werden. Das Maschinengewehr Kaliber .50 verschießt gegurtete Munition und dient zum Schießen von Feuerstößen.

Kampfmesser KM 2000

Das Kampfmesser KM 2000 wird auch als Kampfmesser Infanterie bezeichnet. Es ist Waffe und Werkzeug zugleich, kann als Hieb- und Stichwaffe im Kampf eingesetzt oder bei Schneidarbeiten und zum Scheibenzertrümmern bei der Notfallhilfe verwendet werden. Die hoch stabile Tantoklinge des gut ausbalancierten Kampfmessers KM 2000 verfügt über einen partiellen Wellenschliff, wodurch das Schneiden von festen Textilgeweben wie zum Beispiel Sicherheitsgurten erleichtert wird. Der Griff des Messers ist ergonomisch geformt, an seinem oberen Ende befindet sich ein Glasbrecher. Das Kampfmesser KM 2000 wird an Soldaten der Kampftruppenteile des Heeres ausgegeben, die infanteristisch eingesetzt werden.

Maschinengewehr MG3

Das Maschinengewehr MG3 ist ein vollautomatischer Rückstoßlader im Kaliber 7,62 x 51 mm, mit dem gegurtete Munition verschossen wird. Das MG3 fungiert als „schwere“ Waffe der Gruppe mit der Einzel-, Gruppen- und Flugziele auch auf größere Entfernung effektiv bekämpft werden können. Mit dem MG3 werden ausschließlich Feuerstöße geschossen. Maschinengewehre vom Typ MG3 befinden sich bei fast allen Einheiten des Deutschen Heeres im Einsatz. Außer in der Version mit Zweibein für den abgesessenen Kampf findet das MG3 auch Verwendung als Fliegerabwehrmaschinengewehr auf Drehring- und Freirichtlafetten von Fahrzeugen, als koaxiales Blenden-MG bei Kampfpanzern und in Waffenstationen sowie als Türwaffe beim mittleren Transporthubschrauber CH-53.

Maschinengewehr MG4

Das Maschinengewehr MG4 ist ein leichtes Maschinengewehr im Kaliber 5,56 x 45 mm mit dem gegurtete Munition verschossen wird. Bei der Handfeuerwaffe handelt es sich um einen vollautomatschen Gasdrucklader mit Drehkopfverschluss. Mit dem Maschinengewehr MG4 werden Feuerstöße abgegeben. Das MG4 wird zum Bekämpfen von Einzel- und Gruppenzielen bis zu einer Entfernung von 1.000 m eingesetzt. Die Waffe wurde im Rahmen des Programms „Infanterist der Zukunft“ beschafft und ersetzt bei den Infanterietruppenteilen des Heeres auf Gruppenebene das Maschinengewehr MG3 im abgesessenen Einsatz. Verfügten die Gruppen früher über ein MG3 im Kaliber 7,62 x 51 mm so werden sie zukünftig mit zwei MG4 im Kaliber 5,56 x 45 mm ausgestattet sein.

Maschinenpistole MP2

Die Maschinenpistole MP2 ist ein offen schießender automatischer Rückstoßlader im Kaliber 9 x 19 mm. Sie wird zum Bekämpfen von Zielen im Nahbereich bis zu einer Entfernung von 100 m eingesetzt. Mit der Maschinenpistole kann wahlweise Einzellfeuer oder Feuerstöße geschossen werden. Die MP2 dient unter anderem als Bewaffnung für Besatzungen gepanzerter Fahrzeuge, zum Beispiel des Kampfpanzers Leopard 2A6.

Maschinenpistole MP5

Die Maschinenpistole MP5 ist ein automatischer Rückstoßlader mit Rollenverschluss im Kaliber 9 x 19 mm. Die Waffe wird zum Bekämpfen von Zielen im Nahbereich bis 100 m eingesetzt. Mit ihr können gezieltes Einzelfeuer oder kurze Feuerstöße geschossen werden. Die Maschinenpistole MP5 befindet sich in verschiedenen Varianten bei den spezialisierten Kräften und den Spezialkräften des Heeres im Einsatz.

Maschinenpistole MP7

Die Maschinenpistole MP7 A1 ist eine hochmoderne Nahbereichswaffe im Kaliber 4,6 x 30 mm. Mit dem automatischen Gasdrucklader können gezieltes Einzelfeuer und kurze Feuerstöße geschossen werden. Die beidseitig bedienbare Maschinenpistole wird zur Bekämpfung von Zielen bis zu einer Entfernung von 150 m eingesetzt. Zum Zielen dient ein Reflexvisier. Die Schulterstütze der Waffe kann eingeschoben werden. Bei den Einheiten des Heeres löst die MP7 A1 die MP2 und MP2A1 ab und kommt unter anderem als Bewaffnung für Fahrzeugbesatzungen sowie Gruppen- und Zugführer zum Einsatz. Die MP7 A1 gehört zur Ausstattung des Gruppenführers der Infanteriegruppe.

Panzerabwehrwaffe MILAN

Die Panzerabwehrwaffe MILAN dient zur Bekämpfung von Kampfpanzern und anderen gepanzerten Fahrzeugen in einer Entfernung von 300 m bis zu 1.950 m. Ein Einsatz des Waffensystems gegen Feindkräfte in befestigten Stellungen ist ebenfalls möglich. Mit der Panzerabwehrwaffe MILAN wird ein drahtgelenkter Flugkörper verschossen, der mit einem Hohlladungsgefechtskopf bestückt ist und in der Lage ist, bis zu 700 mm Panzerstahl zu durchschlagen. Bestückt mit dem Wärmebildgerätes MIRA ist die Panzerabwehrwaffe MILAN voll nachtkampffähig. Das Panzerabwehrlenkflugkörpersystem MILAN befindet sich unter anderem bei den Panzergrenadieren, Jägern, Gebirgsjägern und Fallschirmjägern des Heeres im Einsatz. Der Einsatz des Panzerabwehrlenkflugkörpersystem MILAN erfolgt abgesessen auf Dreibein oder bei den Panzergrenadieren von einer Lafette am Turm des Schützenpanzers Marder 1A3/1A5 aus.

Panzerfaust 3

Bei der Panzerfaust 3/Bunkerfaust handelt es sich um eine Panzerabwehrhandwaffe, die zur Bekämpfung gepanzerter, leicht gepanzerter und ungepanzerter Fahrzeuge sowie Bunkern und Zielen in und hinter Deckungen eingesetzt wird. Die rückstoßarme Panzerfaust 3/Bunkerfaust kann aus geschlossenen Räumen heraus eingesetzt werden. Zum Schießen nimmt der Soldat die Waffe auf die rechte Schulter. Mit der Panzerfaust 3/Bunkerfaust können stehende Ziele bis 400 m Entfernung und fahrende Ziele bis 300 m Entfernung bekämpft werden. Die Waffe befindet sich bei fast allen Truppenteilen des Heeres im Einsatz.

Pistole P1

Die halbautomatische Double-Action Selbstladepistole P1 im Kaliber 9 x 19 mm dient zur Selbstverteidigung im Nahkampf. Mit der P1 wird gezieltes Einzelfeuer abgegeben. Der Patronenauswurf erfolgt nach oben. Die P1 dient unter anderem als Selbstschutzwaffe für Sanitäts- und Führungspersonal sowie als Zweitbewaffnung für Maschinengewehrschützen. Die Waffe befand sich im Bestand von fast allen Einheiten des Heeres und wurde mittlerweile aber in vielen Bereichen durch die Pistole P8 abgelöst.

Pistole P8

Die halbautomatische Double-Action Selbstladepistole P8 im Kaliber 9 x 19 mm dient zur Selbstverteidigung im Nahkampf. Mit ihr wird gezieltes Einzelfeuer abgegeben. Die P8 ist für Links- wie Rechtsschützen geeignet, der Patronenauswurf erfolgt nach rechts. Das Griffstück der Pistole wird aus einem recyclingfähigen Kompositmaterial auf Poliamid-Basis gefertigt. Die P8 kommt unter anderen als Zweitbewaffnung zum Beispiel von Maschinengewehrschützen und Scharfschützen zum Einsatz und wird vom Führungs- und Sanitätspersonal zum Selbstschutz geführt. Die Waffe ist im Bestand von fast allen Einheiten des Heeres. Bei den spezialisierten Kräften und den Spezialkräften des Heeres befinden sich P8 im Einsatz, die mit dem Laserlichtmodul 01 (LLM01) bestückt wurden und mit einem Schalldämpfer bestückt werden können.

Schwere Panzerfaust 84 mm

Bei der Panzerfaust 84 mm handelt es sich um eine rückstoßfreie Panzerabwehrhandwaffe im Kaliber 84 mm. Lange Zeit zur Panzerabwehr eingesetzt wird die Waffe seit Mitte der 1990er Jahre nur noch zum Verschießen von Leuchtmunition für die Gefechtsfeldbeleuchtung genutzt. Deshalb wird sie beim Heer auch als Leuchtbüchse 84 mm bezeichnet. Mit der Leuchtbüchse 84 mm kann auf Entfernungen bis 2.000 m ein Bereich mit einem Radius von ca. 400 m ausgeleuchtet werden. Im Gefecht wird die Leuchtbüchse 84 mm zur Unterstützung des Einsatzes von Flachfeuerwaffen eingesetzt, die nicht über ein eigenes Nachtsichtgerät verfügen. Die Leuchtbüchse 84 mm befindet sich unter anderem bei den Einheiten der Panzergrenadier-, der Jäger- und der Gebirgsjägertruppe im Einsatz.

Signalpistole SIG P2A1

Die Signalpistole SIG P2A1 dient zum Verschießen von Leucht- und Signalmunition sowie von Rauch- und Knallpatronen im Kaliber 26,5 mm. Mit dem Einzellader mit Kipprohr können Patronen mit verschiedenen Längen verschossen werden. Die einschüssige Waffe befindet sich bei fast allen Truppenteilen des Heeres im Einsatz und gehört unter anderem zur Ausstattung von Gruppen- und Zugführern. Durch den Verschuss von Signalpatronen können Positionen markiert, das Gefechtsfeld beleuchtet oder die Ausführung vorher gegebener Befehle eingeleitet werden.


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